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Hosting- und Deployment-Optionen

Pianola kann in unterschiedlichen Umgebungen gehostet werden, je nach technischen, sicherheitsbezogenen und betrieblichen Anforderungen des Kunden.

Das Hosting ist nicht an einen bestimmten Anbieter gebunden. Ein Kunde kann eine eigene Hosting-Umgebung bereitstellen, entweder über ein internes IT-Team oder über einen externen Hosting-Anbieter. Wenn der Kunde eine verwaltete Umgebung bevorzugt, ist auch Hosting über die Werkgasse GmbH möglich.

Vom Kunden bereitgestelltes Hosting

Wenn der Kunde die Hosting-Umgebung bereitstellt, spielt Werkgasse Pianola in diese Umgebung ein. Der Server selbst bleibt in der Verantwortung des Kunden oder des Hosting-Anbieters des Kunden.

Das bedeutet: Betriebliche Themen wie Server-Monitoring, Backups, Betriebssystem-Updates, Datenbankwartung und allgemeine Verfügbarkeitsprüfungen werden kundenseitig betreut. Die genauen Zuständigkeiten sollten vor dem Deployment vereinbart werden, besonders wenn mehrere technische Parteien beteiligt sind.

Hosting über Werkgasse

Pianola kann auch über die Werkgasse GmbH gehostet werden. In diesem Fall ist Werkgasse sowohl für die verwaltete Hosting-Umgebung als auch für das Deployment der Anwendung verantwortlich.

Diese Option kann sinnvoll sein, wenn der Kunde die Hosting-Infrastruktur nicht direkt selbst betreiben möchte oder wenn das Projekt eine bereits von Werkgasse betreute Umgebung nutzen soll.

Anforderungen an das Hosting

Eine Pianola-Hosting-Umgebung muss eine standardmässige, Linux-basierte PHP-Anwendung unterstützen. Die genauen Softwareversionen werden pro Projekt vereinbart, grundsätzlich braucht die Umgebung aber:

  • Unterstützung für PHP
  • Unterstützung für Composer
  • MySQL oder PostgreSQL, abhängig von der Datenbankentscheidung im Projekt
  • cron jobs für geplante Aufgaben
  • queue workers für Hintergrundverarbeitung
  • Datei- oder Asset-Speicher
  • Unterstützung für ausgehende E-Mails, wenn die Anwendung Benachrichtigungen oder Systemmeldungen versendet

Der Asset-Speicher kann sich nach der bevorzugten Infrastruktur des Kunden richten. Je nach Projekt kann dies lokaler Serverspeicher, S3-kompatibler Objektspeicher oder eine andere vereinbarte Speicherlösung sein. In verwalteten Umgebungen nutzt Werkgasse häufig S3-artigen Speicher.

Zugang für das Deployment

Werkgasse benötigt vereinbarten technischen Zugang, um Pianola in der gewählten Umgebung bereitzustellen. Die genaue Methode hängt vom Hosting-Setup ab, kann aber Zugangsdaten für das Deployment, Serverzugang, Datenbankkonfiguration und Einstellungen für die Anwendungsumgebung umfassen.

Die Zugangsanforderungen sollten vor dem ersten Deployment geklärt werden, damit Release-Arbeiten nicht von kurzfristigen Berechtigungen oder manuellen Übergaben abhängen.

Staging-Umgebungen

Eine separate Staging-Umgebung kann bereitgestellt oder eingerichtet werden, wenn Releases vor der Übernahme in die Produktionsumgebung geprüft werden sollen. Das ist oft sinnvoll, wenn ein Projekt aktive Benutzerinnen und Benutzer, interne Abnahmeschritte oder Integrationen hat, die vor dem Livegang geprüft werden sollen.

Ob eine Staging-Umgebung erforderlich ist, hängt vom Projekt und vom Release-Prozess des Kunden ab.

Netzwerkbeschränkungen

Da Pianola eine Webanwendung ist, kann der Zugriff mit denselben Netzwerk- und Firewall-Mechanismen beschränkt werden, die auch für andere Webanwendungen in der gewählten Hosting-Umgebung verwendet werden.

Ein Kunde kann zum Beispiel festlegen, dass die Anwendung nur Anfragen aus bestimmten Netzwerken, von bestimmten Bürostandorten oder von VPN-Egress-IP-Adressen annimmt. Solche Einschränkungen können Teil des vereinbarten Hosting-Setups sein. Die genaue Konfiguration hängt vom Hosting-Anbieter und von der Netzwerkarchitektur des Kunden ab.